Einträge von Fachanwaltskanzlei Wiederhold

Umwandlung einer Stiftung ohne Stifterwillen?

Eine Stiftung mit dem Zweck, den Behindertenclubs der Stadt eine jährliche finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, sollte etliche Jahre nach dem Tod des Stifters von einer „Ewigkeitsstiftung“ in eine „Verbrauchsstiftung“ umgewandelt werden. Der Testamentsvollstrecker stellte, nachdem auch die Tochter des Stifters verstorben war, bei der Stiftungsbehörde den Antrag mit der Begründung, die ca. 180.000 Euro […]

Erfolgreiche Prüfungsrücktritte im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften (Sachsen)

Nachdem der Antrag unseres Mandanten auf Rücktritt von verschiedenen Prüfungen abgelehnt worden war, konnte Frau RAin Wiederhold die Triftigkeit des Rücktrittsgrunds (hier: Krankheit) gegenüber dem Prüfungsamt aufzeigen. Auch rechtliche Unstimmigkeiten führten dazu, dass der Rücktritt letztlich akzeptiert wurde und unser Mandant alle Prüfungen zu späteren Zeitpunkten ablegen darf.

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung bzgl. Staatl. Ergänzungsprüfung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (Sachsen)

In diesem Verfahren ging es ebenfalls um die Ausbildung zum Notfallsanitäter. Da unserem Mandanten bei einer Teilprüfung der Prüfungssachverhalt fehlerhaft mitgeteilt worden war, konnte er nicht die eigentlich erwartete Leistung erbringen. Nach Gerichtsbeschluss wurde er vorläufig erneut zur Prüfung zugelassen.

Fehlerhafte Beschulung – Haftung des Landes?

Nach seinem Umzug von Bayern nach Nordrhein-Westfalen war ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an seiner neuen Schule nicht mehr, wie gesetzlich vorgeschrieben, jedes Jahr neu begutachtet worden. So wurde der Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ weitergeführt bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres des Schülers, obwohl die Voraussetzungen nicht (mehr) gegeben waren. 

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung bzgl. Zweiter Juristischer Staatsprüfung (Baden-Württemberg)

Frau RAin Wiederhold konnte verschiedene Bewertungsfehler in den schriftlichen Prüfungsarbeiten unserer Mandantin nachweisen. Bereits außergerichtlich erreichte sie, dass die entscheidende Prüfung besser bewertet wurde, sodass unsere Mandantin den schriftlichen Teil der Zweiten Juristischen Staatsprüfung nun bestanden hat und zur mündlichen Prüfung zugelassen ist.