Unfallversicherung für Schüler bei schulisch veranlassten Gruppenarbeiten

Wenn Schüler nach Unterrichtsschluss schulisch initiierte Gruppenarbeiten erledigen, sind sie nach Auffassung des Bundessozialgerichts auch dann unfallversichert, wenn sie sich dabei außerhalb des Schulgeländes bewegen.

Im konkreten Fall sollten Schüler einer Realschule im Fach Musik in Kleingruppen Werbeclips herstellen. Den Schülern wurde gestattet, den Werbeclip auch außerhalb des Schulunterrichts im privaten Bereich zu drehen. Davon machte etwa die Hälfte der Schüler Gebrauch. Bei einer Kleingruppe verletzte sich ein Schüler erheblich auf dem Rückweg nach Hause.

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Ausnahme von Sprengelpflicht

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht gab einem Schüler und seinen Eltern im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes recht, wonach der Schüler aufgrund einer Erkrankung sowie einer akuten Belastungsreaktion bei hochsensitiver Persönlichkeit ausnahmsweise außerhalb des an sich für ihn zuständigen Grundschulbezirks beschult werden durfte.

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Wechsel von Hauptschulbildungsgang in Realschulbildungsgang

Das Verwaltungsgericht Dresden ordnete im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes an, dass eine Schülerin vorläufig, längstens bis zu einer bestands- oder rechtskräftigen Hauptsacheentscheidung, im Realschulbildungsgang der Oberschule zu unterrichten ist – anstelle im Hauptschulbildungsgang.

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Zugang zur Wunschschule

In einem Verfahren vor dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht stritten die Beteiligten über den Zugang zu einer Wunschschule (Gymnasium).

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