Durchsetzung von nachträglichen Prüfungsrücktritten (Baden-Württemberg)

Unsere Mandantin hatte aus persönlichen Gründen mehrere Prüfungsleistungen nicht absolviert. Diese wären dann wegen Säumnisses als nicht bestanden zu bewerten gewesen. Frau RAin Wiederhold konnte jedoch nachträgliche Prüfungsrücktritte erfolgreich durchsetzen. Somit bleibt für unsere Mandantin die Möglichkeit des Weiterstudiums bestehen.

Erneuter Prüfungsversuch wegen fehlerhafter Prüfungsordnung (Thüringen)

Nachdem er eine Modulprüfung endgültig nicht bestanden hatte, war unser Mandant in einen anderen Studiengang gewechselt. Auch hier fiel er in einer Modulprüfung zum wiederholten Mal durch, sodass er exmatrikuliert wurde. Frau RAin Wiederhold konnte u.a. unter Verweis auf Fehler in der Prüfungsordnung erreichen, dass unser Mandant sein Studium fortsetzen und die Prüfung noch einmal ablegen darf.

Nachteilsausgleich bei Prüfungen während der Schwangerschaft (Bayern)

Aufgrund eines Präsenzverbots wegen ihrer Schwangerschaft konnte unsere Mandantin nicht am Unterricht teilnehmen; die Hochschule wollte ihr deshalb einen Nachteilsausgleich während der Prüfungen gewähren. Dieser erfolgte jedoch nicht auf die erforderliche Weise, sodass es zur Verletzung von Art. 3 Abs.1 GG (Chancengleichheit) gekommen wäre. Frau RAin Wiederhold erreichte, dass durch geeignete Maßnahmen der Nachteilsausgleich für unsere Mandantin so angepasst wurde, dass die Chancengleichheit gewahrt blieb.

Rücknahme einer Prüfungsannullierung (Bayern)

Während einer Online-Klausur im Studiengang VWL war es zu einer Verbindungsstörung gekommen, woraufhin die Klausurprüfung unseres Mandanten im Nachhinein annulliert wurde. Mit ihrem Schreiben an die Hochschule erreichte Frau RAin Wiederhold, dass die Annullierung zurückgenommen wurde und unser Mandant seine reguläre Note erhielt.

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung bzgl. Staatsexamen Lehramt an Mittelschulen (Sachsen)

Unsere Mandantin hatte den Letztversuch einer Modulprüfung im Rahmen ihres Staatsexamens für Lehramt an Mittelschulen nicht bestanden. Nachdem Frau RAin Wiederhold diverse Verfahrensfehler (u.a. teilweise fehlerhafter Prüfungsaufbau, teilweise fehlerhafte Prüfungsaufgaben) gerügt hatte, wurde der Bescheid über das Nichtbestehen aufgehoben und unserer Mandantin ein dritter Widerholungsversuch zuerkannt.

Prüfungswiederholung nach Genehmigung eines Härtefallantrags (Nordrhein-Westfalen)

Unser Mandant hatte aufgrund einer unerkannten Prüfungsunfähigkeit eine Prüfung endgültig nicht bestanden. Frau RAin Wiederhold konnte die Hochschule davon überzeugen, dass aufgrund der Umstände, die einen Härtefall bedeuten, die Prüfung zu wiederholen ist.

Der Bescheid über das Nichtbestehen der Prüfung wurde daher aufgehoben, und unser Mandant erhielt die Möglichkeit, die Prüfung zu wiederholen.

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung bzgl. Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Rheinland-Pfalz)

Unser Mandant hatte eine Teilprüfung im Rahmen der Bachelorprüfung Wirtschaftsingenieurwesen nicht bestanden. Frau RAin Wiederhold rügte diverse Verfahrensfehler (u.a. eine fehlerhafte Prüferbestellung), woraufhin unser Mandant die Prüfung erneut ablegen durfte.

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung bzgl. Realschulprüfung (Thüringen)

Aufgrund diverser Verfahrensfehler (u.a. Störung durch Schulklingel während der Prüfung) hatte unser Mandant eine Fachprüfung zur Erreichung des Realschulabschlusses nicht bestanden. Im Eilverfahren in zweiter Instanz erreichte Frau RAin Wiederhold, dass unser Mandant die Prüfung (vorläufig) noch einmal ablegen darf.

Notenverbesserung von 5,0 auf 2,0 nach Bewertungsrüge (Hamburg)

Frau RAin Wiederhold erreichte, dass bei unserer Mandantin eine zuvor mit 5,0 bewertete Klausur im Wirtschaftsrecht neu und mit der Note 2,0 bewertet wurde. Hintergrund dieser deutlichen Notenverbesserung waren u.a. eklatante Bewertungsfehler seitens des Prüfers.

Anerkennung einer Prüfung bzgl. Bachelorstudiengang Sportwissenschaft (Sachsen)

Unser Mandant wollte eine Prüfungsleistung für ein Modul anerkannt bekommen, die er in einem ähnlichen Studiengang an einer anderen Hochschule erbracht hatte. Dies wurde ihm an der neuen Hochschule auch zunächst zugesagt. Bei der Bildung der Gesamtnote des Moduls wurde die Note der besagten Prüfung jedoch nicht mit einbezogen, da es unser Mandant trotz vorherigem Hinweis versäumt hatte, seine Klausur noch einmal entsprechend zu kennzeichnen. Dies führte zum Nichtbestehen des Moduls. Frau RAin Wiederhold erreichte, dass der Bescheid über das Nichtbestehen zurückgenommen wurde. Die entsprechende Prüfungsleistung wurde in die Modulbewertung einbezogen und unser Mandant hatte das Modul bestanden.