Neubewertung einer Masterarbeit (Bayern)

Mit der Bewertung seiner Masterarbeit im Studiengang Wirtschaftsinformatik war unser Mandant nicht einverstanden. Frau RAin Wiederhold konnte u.a. eine fehlerhafte Prüferbestellung nachweisen, die dazu führte, dass die Prüfungsbewertung rechtswidrig war. Vor Gericht wurde unserem Mandanten eine Neubewertung seiner Arbeit zugesprochen.

Prüfungswiederholung bzgl. staatl. Prüfung Gesundheits- und Krankenpflege (Baden-Württemberg)

Diverse Verfahrensfehler in Verbindung mit einer Härtefallsituation hatten dazu geführt, dass unsere Mandantin den mündlichen Teil der staatlichen Prüfung Gesundheits- und Krankenpflege nicht bestanden hatte. Mit ihrer Widerspruchsbegründung, in der sie u.a. auf die Prüfungsbedingungen sowie konkrete pandemiebedingte Umstände verwies, konnte Frau RAin Wiederhold erreichen, dass unsere Mandantin entsprechende Teilprüfung noch einmal ablegen darf.

Ausräumung eines Täuschungsverdachts bei Online-Klausur (Berlin)

Unser Mandant wurde nach einer Online-Klausur im Rahmen des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der Täuschung verdächtigt. Zwei seiner Aufgaben seien identisch mit denen eines Kommilitonen, sodass die Klausur mit nicht bestanden bewertet wurde. Frau RAin Wiederhold konnte diesen Verdacht jedoch ausräumen, indem sie u.a. auf die gemeinsame Klausurvorbereitung u.a. mit Altklausuren und die Verwendung derselben Hilfsmittel verwies. Auch sei ein angeblicher Austausch nicht durch die Kamera-/Mikrophonüberwachung während der Online-Klausur feststellbar gewesen.

Neubewertung einer Masterprüfung im Studiengang Architektur (Hessen)

Obwohl unser Mandant das Kolloquium zur Masterarbeit im Masterstudium Architektur bereits bestanden hatte, bekam er einen Bescheid über das endgültige Nichtbestehen des Masterabschlussmoduls. Dabei wurde u.a. moniert, dass ein Architekturmodell nicht den Anforderungen entsprochen habe. Frau RAin Wiederhold konnte jedoch darlegen, dass die Bewertung fehlerhaft war. Damit erreichte sie eine Neubewertung entsprechender Prüfung.

Wiederholung zweier Prüfungen im Studiengang Fahrzeugtechnik

Durch die Intervention von Frau RAin Wiederhold (u.a. wegen Unklarheiten bezüglich erlaubter Hilfsmittel und die damit verbundene Verletzung des Gebots der Chancengleichheit) konnte unser Mandant zwei zuvor endgültig nicht bestandene Modulprüfungen noch einmal wiederholen.

 

Kursausschluss im Studiengang Zahnheilkunde zurückgenommen

Gegen Ende seines Studiums der Zahnheilkunde war unser Mandant zum sog. Integrierten Kurs zugelassen worden, einer Voraussetzung zum Erwerb des Studienabschlusses. Einige Zeit später wurde er jedoch von der Kursleiterin aus diesem Kurs ausgeschlossen, da er erforderliche Leistungen (Testate) nicht erbracht habe. Frau RAin Wiederhold konnte in ihrem Widerspruch erfolgreich dagegen argumentieren, sodass der Kursausschluss letztlich zurückgenommen wurde.

Verhinderung der Exmatrikulation bzgl. Studiengang Betriebswirtschaftslehre (Baden-Württemberg)

Unser Mandant sollte aufgrund schwacher Leistungen nicht für eine Wiederholungsprüfung in seinem Studiengang Betriebswirtschaftslehre zugelassen werden. Er hätte somit den Anspruch auf ein Weiterstudium verloren und wäre exmatrikuliert worden. Allerdings war nicht in Betracht gezogen worden, dass durch die Corona-Schutzverordnung sich die Bedingungen für Studierende zu einem Teil erleichtert hatten, sodass etwa Freiversuche bei Prüfungen eingeführt worden waren. Auch die Vorlage einer Krankmeldung am Tag der Prüfung war nicht mehr zwingend notwendig. Zudem hatte unser Mandant aufgrund der Pandemie eine persönliche Krise zu überwinden. Frau RA Wiederhold erreichte mit ihrer Widerspruchsbegründung, dass unser Mandant eine weitere Wiederholungsprüfung in seinem Studienfach erhielt und sein Studium fortsetzen kann.

Persönliche Belastung durch Corona-Maßnahmen – Verlust des Prüfungsanspruchs bzgl. Studiengang BWL zurückgenommen (Baden-Württemberg)

Eine persönliche Krise, hervorgerufen durch die Corona-Maßnahmen, führte dazu, dass unser Mandant seinen Prüfungsanspruch verlor und exmatrikuliert wurde. Als Begründung verwies das Prüfungsamt auf eine negative Prognose hinsichtlich des Studienabschlusses aufgrund zuletzt ungenügender bzw. nicht erbrachter Leistungen. In ihrem Schreiben konnte Frau RAin Wiederhold dies widerlegen. U.a. wurde eine Prüfung als Fehlversuch gezählt, die aufgrund der Coronaverordnung als Freiversuch hätte gelten müssen. Auch eine versäumte Prüfung aus gesundheitlichen Gründen hatte laut § 6 Abs. 1 der 2. Änderung der Corona-Satzung keine Vorlage einer Krankmeldung notwendig gemacht. Eine notwendige Studienberatung sei unterblieben. Letztlich erreichte Frau RAin Wiederhold für unseren Mandanten die Rücknahme der Exmatrikulation und die Wiederherstellung des Prüfungsanspruchs.

Wiederholung der Fortbildungsprüfung zum Gepr. Kraftfahrzeug-Servicetechniker (Baden-Württemberg)

Nachdem unser Mandant den praktischen Teil seiner Fortbildungsprüfung zum Gepr. Kfz-Servicetechniker nicht bestanden hatte, waren es vor allem Mängel im Prüfungsablauf ohne entsprechenden Nachteilsausgleich, die Frau RAin Wiederhold in ihrem Widerspruch rügte. Dies führte dazu, dass unser Mandant die Prüfung im Erstversuch wiederholen durfte.

Prüfungsleistung neu und mit bestanden bewertet (Sachsen-Anhalt)

Ein Prüfer hatte die Vorschriften des Prüfungsausschusses hinsichtlich webbasierter Prüfungen eigenmächtig verschärft. Dies führte dazu, dass wegen eines angeblichen Formverstoßes die entsprechende Prüfung unserer Mandantin im Studiengang BWL als nicht bestanden bewertet wurde. Frau RAin Wiederhold erreichte, dass die Prüfung unserer Mandantin noch einmal regulär bewertet wurde. Unsere Mandantin hatte sodann die Prüfung bestanden.